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FT Total Return RentenISIN: DE0009761692    WKN: 976169

Der FT Total Return Renten investiert hauptsächlich in variabel und festverzinsliche Wertpapiere mit kürzeren bis mittleren Laufzeiten. Die Anlagestrategie des Fonds wurde Anfang Oktober 2016 geändert. Als Anlagen kommen Staats- und Unternehmensanleihen sowie Pfandbriefe in Frage, die auf Euro lauten. Anleihen in den Fremdwährungen US-Dollar und britisches Pfund können bis zu maximal 30 Prozent beigemischt werden. Zusätzlich investiert der Fonds in Nachranganleihen sowie bis zu maximal 15 Prozent in High-Yield-Anleihen. Dabei achten wir grundsätzlich auf eine nachhaltige Kreditwürdigkeit der Schuldner. Zu Absicherungszwecken kommen derivative Instrumente zum Einsatz. Ziel einer Anlage im FT Total Return Renten ist es, pro Kalenderjahr einen positiven Ertrag zu erwirtschaften und den Geldmarktzinssatz EONIA um 0,8 Prozent p.a. zu übertreffen.

Übersicht
Wertentwicklung
Struktur
Kennzahlen
Vorteile & Risiken
Management

Stammdaten

ISIN / WKN
DE0009761692 / 976169
Reuters / Bloomberg
976169X.DX / DIRNEUD
Fondswährung
EUR
Auflegungsdatum
1. Juli 1996
Geschäftsjahr
1. April - 31. März
Vertriebszulassung
DE
Wertstellung
Abrechnungstag
Ausschüttung
0,00 EUR (thesauriert)
Ex-Tag
2. Januar 2018
Fondsmanager
Wolfgang Pesl / Klaus Spöri

Preis vom 22.02.2018

Ausgabepreis
50,58 EUR
Rücknahmepreis
49,11 EUR
Fondsvolumen per 31.01.2018
18,18 Mio. EUR

Verwaltung & Konditionen

Verwaltungsgesellschaft
FRANKFURT-TRUST Investment-Gesellschaft mbH
Verwaltungsvergütung
0,40 % p.a.
Verwahrstelle
The Bank of New York Mellon SA/NV, Frankfurt am Main
Verwahrstellenvergütung
0,03 % p.a.
Ausgabeaufschlag
3,00 %
Laufende Kosten per 31.03.2017
1,00 %

Ratings

Morningstar Rating
★★★★
Morningstar Kategorie
EUR Diversified Bond - Short Term
FWW FundStars
✪✪ ✪✪✪
FWW Fondssektor
Rentenfonds allgemein gemischte Laufzeiten Euroland Euro
Wertentwicklung
Anlagerechner
  • Fonds
Quelle: FWW Fundservices GmbH.
Bitte beachten Sie die Hinweise unter: http://fww.de/disclaimer/ (Haftungsausschluss).
Berechnungsbasis: Anteilwert (ohne Ausgabeaufschlag), Ausschüttungen bzw.
abzuführende Steuern wiederangelegt. Keine Garantie für künftige Entwicklungen.

Wertentwicklung (21.02.2018)

p.a.
kumuliert
1 Monat
-0,0 %
laufendes Jahr
0,1 %
1 Jahr
0,8 %
3 Jahre
-1,3 %
-3,9 %
5 Jahre
-1,1 %
-5,6 %
10 Jahre
-0,2 %
-1,8 %
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Kalenderjahre

2017
0,8 %
2016
-5,6 %
2015
0,8 %
2014
-1,2 %
2013
-0,9 %

Wertentwicklung 12-Monats-Zeiträume (21.02.2018)

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EUR
EUR
%
von bis
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Aufteilung nach Assetklassen (31.01.2018)

Renten
99,7 %
Bankguthaben / Termingeld
0,4 %
Sonstiges Vermögen
-0,2 %

Aufteilung nach Laufzeiten (31.01.2018)

1-3 Jahre
65,7 %
3-5 Jahre
22,1 %
5-7 Jahre
9,4 %
7-10 Jahre
2,8 %

Aufteilung nach Ratings (31.01.2018)

AAA
4,9 %
AA
11,2 %
A
26,1 %
BBB
43,3 %
BB
5,9 %
B
1,1 %
NR
7,4 %

Größte Engagements (31.01.2018)

Ceská Exportní Banka EO-FLR MTN 2014(21)
2,8 %
HSH Nordbank Schiffs-PF. 2015(18)
2,2 %
Abanca Bancaria EO-Cédulas Hip. 2007(19)
1,7 %
Hutchison Whampoa Eur. Fin. EO-FLR 2013(18/Und.)
1,7 %
Alliander EO-FLR Hy.Secs 2013(18/Und.)
1,7 %
Raiffeisenbank EO-Cov. MTN 2014(19)
1,7 %
Kommunalkredit Austria EO-MTN 2017(21)
1,6 %
Allianz Finance II EO-FLR MTN 2011(21/41)
1,3 %
Cloverie EO-FLR MTN 2009(19/39)
1,3 %
OMV EO-FLR Notes 2011(18/Und.)
1,2 %

Kennzahlen (1 Jahr) (31.01.2018)

Volatilität (in %)
0,6
Tracking Error (in %)
0,6
Information Ratio
1,1
Sharpe Ratio
2,5
Jensens Alpha
-2,5
Beta
8,2

Steuerdaten

Letzte Ausschüttung
2. Januar 2018
Betrag
0,00 EUR (thesauriert)

Portfoliokennzahlen (31.01.2018)

Modified Duration (in %)
1,6
Durchschnittliche Restlaufzeit (in Jahren)
1,8

Vorteile

  • Kombination etablierter Strategien
  • Nutzung multipler Alpha-Quellen
  • Flexibles Konzept
  • Vermeidung negativer Kreditereignisse

Risiken

  • Wertschwankungen und Kursverluste
  • Nachlassende Liquidität

Risiko- und Ertragsprofil

Typischerweise geringere Rendite
Typischerweise höhere Rendite
Geringeres Risiko
Höheres Risiko
1
2
3
4
5
6
7

Die Einstufung des Fonds in seine Risikoklasse beruht auf historischen Daten der vergangenen 5 Jahre und stellt somit keine Vorhersage für die Zukunft dar. Die Einstufung ist keine Garantie, sie kann sich im Zeitablauf ändern. Eine Einstufung in Kategorie 1 bedeutet nicht, dass der Fonds kein Wertschwankungsrisiko hat. Der Fonds ist in Risikoklasse 3 eingruppiert, weil die historischen Daten im Jahresdurchschnitt Wertschwankungen zwischen 2 und 5 % aufweisen. Generell gilt, dass höhere Wertschwankungen größere Verlustrisiken, aber auch größere Chancen auf Wertzuwachs beinhalten.

Kommentar

Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen notierte Ende Dezember mit 0,43 % nahezu unverändert im Vergleich zu Ende September. Dagegen stieg die 2-jährige Bundrendite um gut 6 Basispunkte auf -0,63 % im Quartalsverlauf. Im gesamten Laufzeitenbereich blieb die Volatilität relativ hoch.

Die Risikoaufschläge (Spreads) von Euro-Peripherie-Anleihen, Unternehmensanleihen und Pfandbriefen gegenüber Bundesanleihen waren weiterhin gut unterstützt. Eine Ausnahme bildeten hier nur italienische Staatsanleihen, die im Monat Dezember durch die wenig überraschende Ankündigung von Neuwahlen im März kommenden Jahres unter Druck gerieten. Zum Jahresende hin machte sich allerdings eine gewisse allgemeine Nervosität breit, die zum Teil zu etwas erratischen Preisbewegungen führte.

Die maßgeblichen Notenbanken agierten weiterhin vorsichtig und unterstützten damit den Rentenmarkt. Gute Wirtschaftsdaten ließen allerdings eine in Zukunft eventuell etwas restriktivere Vorgehensweise erwarten. Die Europäische Zentralbank EZB ließ bei ihrer Sitzung im Oktober verlauten, dass die Ankäufe gesamthaft halbiert werden. Sie machte andererseits aber gleichzeitig deutlich, eine Abkehr von ihrer nach wie vor expansiven Ausrichtung würde dies nicht darstellen. Zudem werden auch Fälligkeiten und Kuponzahlungen der aus dem Ankaufsprogramm stammenden Bestände weiterhin reinvestiert. In den USA erhöhte die Notenbank Fed erwartungsgemäß anlässlich ihrer Sitzung im Dezember die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte. Allgemein wird erwartet, dass die Fed auch unter ihrem neuen Vorsitzenden Powell, der Janet Yellen 2018 nachfolgt, an ihrer bisherigen Politik festhalten wird. Fed Präsidentin Yellen bekräftigte nochmals eine Fortsetzung des graduellen geldpolitischen Normalisierungskurses.

Die Inflationsdaten sind sowohl in den USA wie auch in der Eurozone noch ein gutes Stück von der Zielmarke in Höhe von 2 % entfernt. Obwohl die Konjunkturdaten eine robuste und stetig positive Wirtschaftsentwicklung widerspiegeln, will die Inflation nicht wirklich steigen. Mangelnder Lohndruck auf beiden Seiten des Atlantiks ist für die Entwicklung der Inflationsrate nicht hilfreich. Der globale Konkurrenz- und Preisdruck führt dazu, dass die Preissetzungsmacht der Unternehmen per se begrenzt ist und bleibt. In Deutschland sind sowohl der zuletzt veröffentlichte ZEW-Index wie auch die Erwartungskomponente des IFO rückläufig gewesen, aber eine Umkehr des positiven Trends zeichnet sich noch nicht ab.

Für die Risikostimmung der Marktteilnehmer relevante Nachrichten fielen gemischt aus. Der verbale Konflikt zwischen Nordkorea und den USA schwelt weiterhin und sorgte dafür, dass die Marktteilnehmer nicht überschwänglich, sondern eher vorsichtig agierten. Die Regionalwahlen in Katalonien endeten zwar mit einem Sieg der Separatisten, diese verfehlten aber die absolute Mehrheit. Somit bleibt die „Hängepartie“ in Spanien noch eine Weile erhalten, wenngleich aus Madrid vorsichtige Signale der Annäherung zu vernehmen sind. Geopolitisch allgemein ist das Bild zwar nicht bedrohlich, aber auch nicht eitel Sonnenschein.

In Q4/17 wies der FT Total Return Renten eine Wertentwicklung nach Kosten von 0,20 % aus. Das Jahr 2017 konnte der Fonds mit einer Wertentwicklung nach Kosten in Höhe von 0,82 % erfolgreich abschließen. Der Vergleichsindex EONIA +80 Basispunkte wurde somit deutlich geschlagen. Die Position des FT Total Return Renten im ersten Quartil der Morningstar-Peergroup für das laufende Kalenderjahr konnte gehalten werden. Im Berichtszeitraum profitierte der Fonds von der positiven Entwicklung der Spread-Einengungen bei Unternehmensanleihen sowie Pfandbriefen. Im Zuge der Unsicherheiten am Rentenmarkt und der hohen Volatilität wurde das Zinsänderungsrisiko mittels BUND-Futures verringert.

Eine Abkehr der EZB von ihrer expansiven Zinspolitik ist für die nächste Zeit nicht zu erwarten. Aus diesem Grunde wird die bisherige Gewichtung von Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Pfandbriefen beibehalten. Spread-Produkte sollten weiter eine gute Unterstützung aufgrund der Suche nach Rendite-Pick-Up, den EZB-Ankäufen und den tendenziell positiven Konjunkturaussichten erfahren. Das Spannungsfeld zwischen positiver konjunktureller Entwicklung sowie politischen Unsicherheiten wird bestehen bleiben und die Renditeentwicklung beeinflussen. Die Steuerung der Duration erfolgt weiterhin auf taktischer Basis. (Q4/2017)

Disclaimer

Ich habe meinen Wohnsitz bzw. gegenwärtigen Aufenthalt in Deutschland.

Ja


 

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